Thermojacken: Kauftipps, Test & Vergleich 2020

Es gibt unzählige Thermojacken-Modelle auf dem Markt. Doch welches davon ist das Richtige für die eigenen Zwecke? Hier erklären wir, worauf Sie beim Kauf einer Thermojacke achten müssen.

Thermojacke nicht nur für kalte Tage

Im Winter

Im Winter (Bild: Duncan Andison/Shutterstock.com)

Wenn ein Winter wieder einmal richtig kalt wird, haben Thermojacken Hochkonjunktur. Doch auf welche Materialien soll man setzen und welchem Hersteller darf man vertrauen? Eine Thermojacke, insofern sie uns wirklich warm halten kann, hat ihrem Namen schon mal alle Ehre gemacht.
ABER:
Wenn sie aus total isolierendem Material hergestellt ist, lässt sie keine Luftzirkulation zu und verursacht innerhalb kurzer Zeit Schwitzen, Feuchtigkeit und Abkühlung.
Wenn sie aus zu wenig isolierendem Material besteht, geht zu viel Körperwärme verloren und aus der Thermojacke wird schnell eine Frösteljacke.

War bisher die Daune das kostenintensivste und natürlichste Material bei Herstellung von Thermojacken, gibt es heute eine Reihe von alternativen künstlichen Materialien, die zusätzlich zur Luftdurchlässigkeit – sprich Atmungsaktivität – auch Wasserdichtheit anbieten. Hier kann eine Daunenjacke nicht mehr mithalten.

Thermojacken: Empfehlungen und Kaufkriterien

Wer einmal eine leichte, funktionierende und wärmende Thermojacke besessen hat, wird sich nie wieder davon trennen wollen. Weiter unten erläutern wir die wichtigsten Kaufkriterien, worauf Sie bei der Wahl einer Thermojacke besonders achten müssen. In folgender Tabelle finden Sie einen Vergleich von sechs sehr guten Jacken, die der Markt aktuell anbietet. Bei unserer Recherche nach den besten Produkten sammeln wir Bewertungen und Rezensionen aus verschiedenen Quellen wie z.B. Fachmagazinen und Online-Shops zusammen und werten diese anschließend nach unserem eigens entwickelten Ratingsystem aus. Mehr Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie hier. Die wichtigsten Eigenschaften der einzelnen Modelle haben wir zusammengefasst, sodass Sie sich schnell die passende Jacke aussuchen können.

Abbildung*
Extreme Pop Daunen
Eddie Bauer Noble
Preis-Leistungs-Tipp
Jeff Green Maribor
Herren Winter Outwear
Patagonia M'S TRES
Jan Vanderstorm Keven
Imax Arx Thermo
ModellExtreme Pop DaunenEddie Bauer NobleJeff Green MariborHerren Winter OutwearPatagonia M'S TRESJan Vanderstorm KevenImax Arx Thermo
Wärmeleistung+ + + + ++ + + + ++ + + + ++ + + + ++ + + + ++ + + + ++ + + + +
Wassersäulewasserabweisendwasserabweisend12.000 mmwasserabweisendwasserabweisendwasserabweisend8.000 mm
Atmungsaktivität+ + ++ ++ + + ++ + + ++ + ++ + ++ +
AußenmaterialPolyamid65% Polyamid, 35% PolyesterPolyamidPolyesterPolyesterPolyamidPolyester
Eigenschaften/ Ausstattung
  • Füllung: 90% Gänsedaunen, 10% Federn
  • abnehmbare Kapuze mit abnehmbarem Kunstpelzbesatz
  • verstellbarer Gummibund
  • maschinenwaschbar
  • Futter: 80% Entendaunen, 20% Entenfedern
  • Reißverschluss und Knopfleiste
  • Kapuze mit Sherpa Fleece
  • abnehmbarer Kunstfellkragen
  • Füllung: 70% Daunen, 30% Federn
  • strapazierfähig und robust
  • Kapuze mit abnehmbarem Webpelzbesatz
  • Unterarm-Belüftung
  • 7 Außentaschen
  • Futter: 90% weiße Entendaunen, 10% Daunen
  • mit Kapuze
  • durchgehender Reißverschluss
  • 2 Handtaschen
  • Futter: 70% Daunen, 30% Federn (100% Recycling-Daune)
  • 4 RV-Außentaschen, 2 RV-Innentaschen
  • Außenjacke: schenkellang
  • eingezippte Innenjacke: hüftlang
  • Füllung: 50% Daunen, 50% Federn
  • Kapuze mit abnehmbarem Webpelz
  • verstellbare Bündchen an den Ärmeln
  • in großen Größen erhältlich
  • robustes Ripstop-Gewebe
  • TPU-Membran von 8.000 mm
  • große Brusttasche
  • reflektierende Paspeln
  • verstellbare Manschetten
Kundenwertung*BewertungenBewertungenBewertungenBewertungenBewertungenBewertungenBewertungen
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Erhältlich bei*

Wolfgangs
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Wasserdicht und gleichzeitig atmungsaktiv – wie ist das möglich?

Eine gute Thermojacke soll aus speziellen Materialien hergestellt sein, die es ermöglichen, dass die Körperwärme einerseits zwar abgestrahlt werden kann, andrerseits aber nicht total verloren geht, sondern durch die Isolationsfähigkeit der Jacke gebunden wird. Das bedeutet, dass es im Innern einer guten Thermojacke möglichst keinen Stau an Körperwärme gibt, der uns zum Schwitzen bringt, und auch keine zu große Wärme-Abstrahlung stattfindet, die uns frieren lässt.

Stellen Sie sich vor, dass Sie sich sportlich betätigen, die Außentemperatur sich leicht über Null bewegt, es regnet und Sie trotzdem trocken und warm bleiben. Auch während der Pausen überkommt sie kein Frösteln, weil sowohl Körperschweiß als auch Körperdampf abtransportiert werden, während die Regennässe nicht eindringen kann. Heute gibt es eine Anzahl von hochwertigen synthetischen Materialien, die Wärmeisolation in Verbindung mit Atmungsaktivität tatsächlich in sich vereinen können.

Faktor Gewicht

Winter am See

Winter am See (Bild: belkos/Shutterstock.com)

Eine der besten Eigenschaften von Thermojacken ist, dass sie durch die verwendeten Materialien neben dem Wärmeschutz und Atmungsaktivität auch leichtes Gewicht aufweisen. Außerdem brauchen sie nur wenig Platz beim Transportieren. So kann zum Beispiel eine hochwertige Thermojacke auf einen Bruchteil ihres Volumens zusammengepresst werden, indem man die Luft, die ihre Isolations- und Atmungsfähigkeit ausmacht, aus ihr herauspresst.

Es gibt zwei Typen von Thermojacken, die sich vor allem in Sachen Wasserschutz und Gewicht unterscheiden – die sogenannten Softshell-Thermojacken und Hardshell-Thermojacken. Während die Softshell-Variante sich vor allem durch angenehme Elastizität und Weichheit des Stoffes und daraus folgenden hohen Tragekomfort und leichtes Gewicht auszeichnet ist Hardshell-Thermojacke zwar wesentlich schwerer dafür aber robuster im Einsatz und 100% wasserdicht. Dies geht allerdings zulasten ihres Gewichtes. In einem anderen Beitrag finden Sie weitere Informationen über die Unterschiede zwischen Softshell- und Hardshell-Materialien.

Verschiedene Einsatzgebiete

Die wörtliche Bedeutung von „Thermo“ kennen die wenigstens, was jedoch sinngemäß damit gemeint ist, wissen die meisten. Das griechische Wort „thermos“ bedeutet heiß, hitzig oder warm und ist Bestandteil vieler zusammengesetzter Nomen wie dem Thermometer, der Thermik, dem Thermalbad und in unserem Fall der Thermojacke. Das Einsatzgebiet einer Thermojacke ist beinahe unendlich groß. Für den Otto-Normalverbraucher beschränkt es sich vielleicht auf kalte Wintertage. Für den Freiluftfanatiker allerdings, der fast täglich eine gewisse Zeit im Freien verbringt, erweitert sich das Einsatzgebiet auf das ganze Jahr, denn auch die anderen Jahreszeiten überraschen mit gelegentlichen Kälteeinbrüchen. Menschen, die im Freien gerne Sport betreiben, mit ihren Kindern bei jedem Wetter Spielplätze aufsuchen, mit ihren Hunden täglich mehrmals Gassi gehen oder einfach zu Fuß zur Arbeit laufen, sind mit dem Kauf einer qualitativen Thermojacke bestens bedient.

In nächsten Artikeln finden Sie weitere Kaufratgeber zu den Themen: Thermohosen, Thermohandschuhe, Themoanzüge und Thermosflaschen.




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