Iglu-Zelt: Kauftipps, Test & Vergleich 2019

Worauf es beim Kauf eines Iglu-Zeltes zu achten gilt, finden Sie in diesem Beitrag heraus. Der Markt bietet inzwischen unzählige Kuppelzelt-Modelle an, die sich im Hinblick auf Funktionalität, Passform und Material stark voneinander unterscheiden können.

Iglu-Zelt: Alleskönner für Camping und nicht nur

Iglu-Zelt

Iglu-Zelt

Die Form des Iglu-Zeltes wurde den traditionellen Behausungen der Eskimos abgeschaut. Sie ist optimal, wenn es um mechanische Belastung durch große Schneemassen und Stürme geht. So hat das Iglu-Zelt eine fast runde Grundform und eine nach oben gerundete Kuppel (aus diesem Grund wird es auch Kuppelzelt genannt). Frei stehende Kuppel- oder Iglu-Zelte sind nicht nur die Marktführer beim Camping. Auch zum Verstauen von Ausrüstung beim Angeln, Picknick und bei der Unterbringung von Gästen auf Wohnzimmer oder Terrasse sind die unkomplizierten und schnell aufzubauenden Iglu-Zelte beliebt.

Eine neuere Entwicklung des Iglu-Zelts ist das Wurf-Zelt. Wurf-Zelte entfalten sich durch die Federkraft der Fiberglasringe von selbst und innerhalb von Sekunden. Das Packmaß der Wurf-Zelte (60 bis 80 Zentimeter Durchmesser) ist aufgrund des integrierten Gestänges jedoch recht groß und damit für das Backpacking und die Radtour weniger geeignet. Wie wählt man aber das für die eigene Zwecke optimale Iglu-Zelt aus? Jede Outdoor-Aktivität stellt unterschiedliche Ansprüche an die Ausrüstung und das Zelt. Im Folgenden finden Sie die wichtigen Vor- und Nachteile der Iglu-Zelte.

Vorteile des Iglu-Zelts

Zeltnägel und Stahlheringe sind für den Aufbau des Iglu-Zelts grundsätzlich nicht erforderlich. Die Kuppelform und das Gepäck im Zelt genügen für ausreichend Stabilität bei normalen Witterungsbedingungen. So ist ein frei stehendes Iglu-Zelt auf felsigen und anderen problematischen Böden sehr schnell aufgeschlagen, was vor allem für Bergsteiger und alpine Trekker von großer Bedeutung ist, wenn sie bei schnellen Wetterumschwüngen am Berg sehr kurzfristig Schutz suchen. Zusätzlich sind allerdings Heringe und Zeltschnüre meist im Lieferumfang enthalten, um auch bei starken Winden Stabilität zu erreichen. Folgend finden Sie alle Vorteile der Iglu-Zelte zusammengefasst:

  • Sehr stabil bei Wind und Schnee
  • Einfach aufzubauen
  • Frei stehend
  • Auch für felsige und sandige Gelände geeignet
  • Beliebtes Campingzelt, große Auswahl
  • Flexibel in der Nutzung

Nachteile des Iglu-Zelts

Iglu-Zelt

Iglu-Zelt

Iglu- oder Kuppelzelte sind schnell aufzubauen, allerdings kann sich der Abbau deutlich schwieriger gestalten. Das Demontieren und Zusammenfalten des Zeltes ist nicht immer selbsterklärend und muss unter Umständen geübt werden. Wird das Zelt nicht wie vorgesehen abgebaut oder zusammengefaltet, passt es möglicherweise nicht mehr in die Packhülle. Das mag beim Campingurlaub weniger dramatisch sein, bei der Trekkingtour kann das hingegen zum Problem werden. Folgend finden Sie alle Nachteile der Iglu-Zelte zusammengefasst:

  • Viel Volumen, aber relativ wenig Liegefläche
  • Relativ großes Packmaß
  • Niedrige Stehhöhe wird unbequem an langen Regentagen im Zelt
  • Die Pack- und Abbautechnik kann kompliziert sein

Welche Größe soll das Iglu-Zelt haben?

Bei der Wahl der richtiges Zeltgröße müssen verschiedene Aspekte beachtet werden. Wenn Sie zum Beispiel viel Gepäck mit sich führen, kann sich die Anschaffung eines Vorzeltes lohnen. Wird das Gepäck im Vorzelt untergebracht, verlängert sich sozusagen auch die Liegefläche im Zelt. Geht es auf den Campingplatz oder soll das Zelt auf der Terrasse stehen, muss die Grundfläche des Zelts auf den vorhandenen Platz passen. Weiterhin, wenn sie die optimale Zeltbreite ausrechnen wollen, gilt bei einer Belegung mit drei Personen 240 cm als Richtwert.

Welches Gewicht und Packmaß sind akzeptabel?

Generell gehört das Zelt gehört zu den Schwergewichten einer Outdoor-Ausrüstung. Auf Trekking-Touren, beim Radwandern und immer dann, wenn das Gepäck selbst getragen wird, muss das Zelt allerdings möglichst leicht sein. Leider steht das ultraleichte Zelt im Widerspruch zum maximalen Komfort. Hier soll jeder seine Kompromisse selbst treffen. Weiterhin, neben dem Gewicht ist auch das Packmaß des Zeltsacks ein wichtiger Entscheidungskriterium bei der Auswahl: Das Zelt muss sicher und ohne zu verrutschen am Rucksack oder am Fahrrad befestigt werden können.

So entscheiden Sie sich für das Richtige

Folgend werden sechs Iglu-Zelte miteinander verglichen, die neben den praktischen Funktionen auch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten. Bei unserer Recherche nach hochwertigen Outdoor-Produkten werten und analysieren wir zahlreiche Fachartikel sowohl in Deutschland als auch im englischsprachigen Internet. Mehr Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie hier. In der folgenden Tabelle sind die wichtigsten Eigenschaften der einzelnen Produkte nebeneinander aufgeführt, sodass Sie bequem alle Zelte vergleichen und das passende Modell für sich auszusuchen können.

Justcamp Kuppelzelt Sable Pop UpPreis-Leistung Tipp Lumaland Pop Up Coleman Blackout Qeedo Quick-Up Bessport Zelt
Größe 2 – 3 Personen 2 – 3 Personen 2 – 3 Personen 3 – 4 Personen 3 Personen 2 Personen
Außenmaß 210 x 200 x 120 cm 210 x 190 x 120 cm 220 x 220 x 130 cm 335 x 265 x 130 cm 290 x 210 x 130 cm 220 x 123 x 110 cm
Packmaß 60 x 14 x 14 cm 75 x 16 x 16 cm 80 x 20 cm 58 x 20 x 20 cm 20 x 20 x 75 cm 42 x 15 cm
Gewicht 3,9 kg ca. 3,8 kg 5 kg 6,6 kg 4,7 kg 2,35 kg
Wassersäule 2.000 mm 3.000 mm 3.000 mm 4.5000 mm 2.000 mm 3.000 mm
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Bei unserer Recherche nach den besten Produkten sammeln wir Bewertungen und Rezensionen aus verschiedenen Quellen wie z.B. Fachmagazinen und Online-Shops zusammen und werten diese anschließend nach unserem eigens entwickelten Ratingsystem aus. Mehr Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie hier.

Wie wetterfest muss das Iglu-Zelt sein?

Regenwasser

Regenwasser

Wie belastbar das Zeltmaterial beim Regen ist, kann man von der sogenannten Wassersäule ablesen. Umso höher dieser Wert, desto wasserfester ist das Zelt. Die Wassersäule von günstigen Iglu-Zelten liegt meist bei 2.000 mm. Wird die Wassersäule mit 3.000 mm angegeben, hält das Zelt auch längeren Regenschauern stand. Bei der Wahl eines wasserdichten Iglu-Zeltes achten Sie auch auf die doppelt verschweißte Nähte, die das Eindringen von Wasser durch die Nählöcher verhindern.

Weiterhin empfiehlt sich beim nassen Wetzter ein Iglu-Zelt mit der sogenannten Bodenwanne. So wird der an den Seiten hochgezogene Zeltboden bezeichnet, der aus besonders strapazierfähigem und wasserdichten Kunststoff hergestellt ist. Beim andauernden Regen und matschigem Untergrund ist es ein überaus effektiver Schutz vor Feuchtigkeit. Müssen lange Regentage im Zelt verbracht werden, wird darüber hinaus die Bequemlichkeit einer extra-hohen Kuppel oder Vorzelts (z. B. 200 cm) besonders geschätzt.




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