Payara, der Vampirfisch

Sein Aussehen ist extrem aggressiv, genauso wie sein Verhalten. Die größten Exemplare werden bis zu einem Meter lang und über 15 kg schwer.

Gefürchteter Raubfisch

Payaras sind äußerst robust und kräftig, andernfalls könnten sie sich in der reißenden Strömung ihrer Habitate nicht behaupten. Ihre größten Populationen sind im Orinoco- und Amazonasbecken in Südamerika anzutreffen. Insbesondere in Venezuela werden diese Räuber immer häufiger von Sportanglern aus aller Welt beangelt.

Die Säbelzähne, der bewegliche Kopf und ein kurzes und sehr muskulöser Körper machen Payaras zu ultimativen Räubern, die in ihren Habitaten von der einheimischen Bevölkerung gefürchtet und verehrt zugleich werden.

Anatomische Besonderheiten des Vampirfisches

Die überdimensionalen Stoßzähne des Payara sind das Resultat evolutionärer Entwicklung und bieten ihren Trägern einen entscheidenden Vorteil: Mit einer blitzschnellen Kieferbewegung von unten nach oben werden Beutefische aufgespießt und können durch die starke Strömung nicht mehr weggerissen werden.

Was auf den ersten Blick übertrieben groß und plump aussieht, weist anatomisch gesehen eine perfekte Konstruktion aus: Im Oberkiefer hat der Vampirfisch knochenartige tiefe Lücken, wohin die Zähne eingefahren werden und der Fisch problemlos das Maul schließen kann, ohne sich selbst zu verletzen.

Unter Wasser

Unter Wasser

Fischlexika und -Atlanten

Falls Sie sich für die faszinierende Tierfauna unserer Meere, Seen oder Flüsse interessieren, empfehlen wir Ihnen folgende Bücher*, die neben herausragenden Fotos und detailgetreuen Zeichnungen auch spannende Informationen über die einzelnen Fisch- und Tier-Arten anbieten:
  1. Farbatlas der Angelfische
  2. Gefährliche Meeresfische
  3. Was lebt im Mittelmeer?
  4. Süßwasserfische Europas
  5. Fische Krebse Muscheln
  6. Das grüne Universum
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