Schleppköder: Kauftipps, Test & Vergleich 2020

Schleppköder gibt es auf dem Markt in Hülle und Fülle. Kein Wunder, denn das Schleppen gehört zu der beliebtesten Fishing-Methode nicht nur beim Meeresangeln. Auch beim Hecht- oder Zanderangeln kommen Schleppköder oft zum Einsatz.

Kaufkriterien bei Schleppködern

Wobbler

Wobbler

Schleppköder werden in verschiedenen Varianten angeboten – als Blinker, Gummifische oder Wobbler. Wer hier einen Überblick behalten möchte, um den besten Schleppköder für seinen Angelausflug zu wählen, muss vor allem genau wissen, in welcher Wassertiefe sich sein Zielfisch aufhalten wird. Es sind vor allem solche Parameter wie Schlepptiefe und die Schleppgeschwindigkeit, die sich nach dem Fisch richten und am Ende die Köderauswahl bestimmen.

Als nächstes macht man sich Gedanken über die gegebenen Witterungsbedingungen – wie zum Beispiel die Wassertemperatur und den herrschenden Luftdruck, um zu entscheiden, wie lebhaft sich der Köder beim Schleppen bewegen muss. Ein verspielter Köder, der in Winter in 1 Meter Tiefe hinter dem Boot hergezogen wird ist falsch gewählt, wenn der Fisch gerade in 10 Meter Wassertiefe steht. So muss man beim Kauf des richtigen Schleppköders insbesondere auf die Kriterien Lauftiefe, Größe, Gewicht und Spielfrequenz achten.

Wobbler, Blinker oder Gummifische?

Es gibt unterschiedliche Schleppköder-Arten, bei denen sich entsprechend verschiedene Vorteile bemerkbar machen. Ein Wobbler bringt beispielsweise gegenüber einem Blinker oder einem Gummifisch den Vorteil, dass er sich aufgrund seiner Tauchschaufel konstant in einer bestimmten Tiefe halten lässt. Blinker und Gummifische lassen sich hingegen durch die Änderung der Bootsgeschwindigkeit flexibel in unterschiedlichsten Tiefen anbieten.

Beim Trolling-Angeln sollte jeder Angler die aktuell herrschenden Witterungseinflüsse und die Zielfische im Auge behalten und in Summe analysieren. Je nach Jahreszeit gibt es bestimmte Wassertemperatur und Windstärken, die wiederum im Zusammenhang mit der Tageszeit und den Strömungsverhältnissen in Relation gesetzt werden müssen. So schleppt man im Herbst und im Winter eher tieflaufende schwere Bilnker und zu wärmeren Jahreszeiten eher lebhafte und flach laufende Wobbler.

Sechs Schleppköder im Vergleich

In folgender Tabelle finden Sie einen Vergleich von sechs guten Schleppködern, die der Markt aktuell anbietet. Bei unserer Recherche nach den besten Produkten sammeln wir Bewertungen und Rezensionen aus verschiedenen Quellen wie z.B. aus Fachmagazinen und Online-Shops zusammen und werten diese anschließend nach unserem eigens entwickelten Ratingsystem aus. Mehr Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie hier.

Abbildung*
Rhino Freddi Flutter
Jumper Lars Hansen
Rhino Xtra Slim
Preis-Leistungs-Tipp
Zalt Wobbler
Balzer Wobbler
Westin Platypus
ModellRhino Freddi FlutterJumper Lars HansenRhino Xtra SlimZalt WobblerBalzer WobblerWestin Platypus
Wobbler-ArtBlinkerBlinkerBlinkerWobblerMinnowMinnow
AngelmethodeTrollingTrollingTrollingEinholen, Jerken, TwitchenEinholen, TwitchenEinholen, Twitchen, Jerken
Größe19 cm 8,5 cm 15 cm 14 cm 11 cm 12 cm
Gewicht30 g25 g19 g35 g18 g24 g
Schwimmverhalten-- -- -- schwebend (suspending) schwimmend schwebend
Tauchtiefe2 – 4 m 3 – 4 m 2 - 4 m 2 - 4 m 1 - 3 m 0.5 – 2.0 m
Eigenschaften
  • für Meerforellen, Lachse und Dorsche geeignet
  • agiles Laufverhalten, wabenartige Struktur für Lichtreflexe
  • Farbe: coho
  • scharfer Drilling
  • auch fürs Spinnfischen geeignet
  • kurze Stopps bewirken verführerisches Taumeln
  • Doppel-Springring gegen Aushebeln des Köders durch den Fisch
  • Sandaal Imitation
  • sehr schlank
  • optimal fürs Trolling in der Ostsee, Nordsee sowie Dänemark
  • auch zum Spinnfischen von der Küste geeignet 
  • ein Kalssiker aus Schweden
  • markantes Aussehen und Schwimmverhalten
  • geschleppt und geworfen erfolgreich
  • lässt sich weit auswerfen
  • optimal für Dämmerung und Nacht
  • Zielfischgröße: über 50 - 80 cm
  • 2 starke Drillinge
  • schnelle Tauchaktion
  • dezent rasselnd
  • zwei Einhängeösen für unterschiedliche Lauftiefen
  • Augen aus farbigen Glasfasern
  • Reflexionseffekt
  • robustes Material
  • stabiles Laufverhalten
Kundenwertung*BewertungenBewertungenBewertungenBewertungenBewertungenBewertungen
Angebote*Zum AngebotZum AngebotZum AngebotZum AngebotZum AngebotZum Angebot
Erhältlich bei*

Schleppangeln in Deutschland und auf Reisen

Während das Schleppfischen in Deutschland insbesondere in den Binnengewässern entweder ganz verboten oder stark reglementiert ist, wird in den benachbarten Ländern wie zum Beispiel in Holland viel und gerne geschleppt. Einzig an den Küsten der Ost- und Nordsee kann man hierzulande noch flexibel schleppen. Dabei wird vor allem auf Meerforelle oder Lachs geangelt, was grundsätzlich eine schnellere Köderführung voraussetzt. Die Schleppgeschwindigkeit wird generell dem verwendeten Köder angepasst, wobei andersrum ist es natürlich je nach verwendetem Boot auch möglich.

Ganz wichtig ist zu wissen, dass jeder Köder nicht nur eine ganz bestimmte Geschwindigkeit sondern auch eine bestimmte Schnur-Spannweite benötigt, um sein Spiel bestmöglich zu entfalten. Nur diese beiden Parameter zusammen bringen seine Laufeigenschaften am Besten zur Geltung. Das Schleppfischen steht insbesondere bei Angelreisenden sehr hoch im Kurs. Denn bei dieser Art des Angeln kann man unbekannte Gewässer besonderes effektiv befischen.

Im nächsten Artikel finden Sie Ratgeber zum Kauf von Trolling-Ruten und Trolling-Rollen.

Welcher Salzwasserfisch ist in Deutschland am schwierigsten zu fangen?

Die Meeresangler-Community ist hierzulande zahlreich und vielfältig. Dabei hat jeder Angler seinen Lieblings-Zielfisch. Welcher davon ist aber am schwierigsten zu fangen? Erfahren Sie es aus unserer Umfrage!

Welcher unserer Salzwasserfische ist am schwierigsten zu fangen?



Bewertung: 5,00; Bewertungen: 6