Steckruten: Kauftipps, Test & Vergleich 2020

Die meisten Angelruten werden in ihrer Aufbauart zwischen Steckruten und Teleskopruten unterteilt. Welche Vorteile haben Steckruten und was Sie beim Kauf alles beachten müssen, erklären wir in diesem Artikel.

Vorteile einer Steckrute: Konstruktion, Belastbarkeit, Transport

Steckruten

Steckruten (Bild: Radu Cadar/Shutterstock.com)

Steckruten werden ineinandergesteckt, um für den Transport passend gemacht zu werden, während Teleskopruten aus demselben Grund wie ein Teleskop in sich selbst ineinander geschoben werden. Dies bringt verschiedene Vor- und Nachteile mit sich. Durch die steckbare Konstruktion bleibt eine Steckrute nach der Zusammensetzung sehr bündig, was sich in ihrer Stabilität und der dadurch bedingten besseren Aktion und Köderführung wiederspiegelt. Auch wird die Angel durch die Steckverbindung bei starker Biegung belastbarer, was vor allem beim Drill großer Fische sehr nützlich sein kann. Denn mit guter Biegsamkeit der Rute können die Fluchtversuche der Flossenträger effektiv gepuffert werden, sodass die Ausstiegsquote sinkt.

Steckruten: Empfehlungen und Kaufkriterien

Weiter unten erläutern wir die wichtigsten Kaufkriterien, worauf Sie bei der Wahl einer Steckrute besonders achten müssen. Folgende Ruten sind den strikten Spinnfischen-Anforderungen gerecht und bieten darüber hinaus ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis an. Alle Ruten kosten zwischen 30 und 130 Euro und repräsentieren somit das mittlere Preissegment, das nicht nur für Hobby-Angler optimal geeignet ist. Die wichtigsten Eigenschaften der einzelnen Modelle finden Sie in folgender Tabelle, sodass Sie sich schnell das passende Gerät aussuchen können.

Abbildung*
DAM Camaro Carp
Daiwa Ninja-X Feeder
Preis-Leistungs-Tipp
Shimano Alivio CX Match
WFT Penzill Seatrout
Gamakatsu Areatry
Fox Rage Warrior Spin
Shimano Scimitar BX Spinning
ModellDAM Camaro CarpDaiwa Ninja-X FeederShimano Alivio CX MatchWFT Penzill SeatroutGamakatsu AreatryFox Rage Warrior SpinShimano Scimitar BX Spinning
ZielfischeKarpfen, Brassen, Aal, BarbeKarpfen, Barben, Brassendiverse Weißfisch-ArtenForelle, Meerforelle, RapfenBarsch, DöbelHecht, ZanderBarsch, Zander, Rapfen
Rutenlänge3,60 m3,60 m3,90 m3,05 m2,01 m2,40 m2,39 m
Wurfgewicht65 g40-120 g5-20 g8 - 36 g4 - 14 g15 - 50 g14 - 42 g
Transportlänge185 cm127 cm208 cm155 cm101 cm124 cm1.23 m
Rutengewicht397 g 270 g 134 g 190g 79 g 203 g 159 g
Rutenaktionsemiparabolischsemiparabolischschnellschnellparabolischschnellschnell
Anzahl Teile2332222
Eigenschaften/ Ausstattung
  • ideal für Grundfischen mit Naturködern auf mittlere Distanzen
  • auch für Stalking geeignet
  • gut ausbalancierte Feeder-Rute
  • starker Rückgrat
  • 3 Ersatzspitzen
  • ideal für Matchangeln-Einsteiger
  • Shimano Hardlite Beringung
  • Korkgriff
  • optimal für "Mefo"-Fischen
  • schnell aber nicht zu hart
  • Naturkorkhandteil
  • ultraleicht, für kleinere Barsche optimal
  • parabolische Aktion
  • gute Biss-Rückmeldung
  • fürs Jiggen gut geeignet
  • ausbalanciert
  • leichtgewichtig
  • Korkgriff
  • gute Barsch- und Zanderrute
  • flexibles Wurfgewicht
  • große Bandbreite von Kunstködern einsetzbar
Kundenwertung*BewertungenBewertungenBewertungenBewertungenBewertungenBewertungenBewertungen
Angebote*Zum AngebotZum AngebotZum AngebotZum AngebotZum AngebotZum AngebotZum Angebot
Erhältlich bei*

Bei unserer Recherche nach den besten Produkten sammeln wir Bewertungen und Rezensionen aus verschiedenen Quellen wie z.B. Fachmagazinen, Foren und Online-Shops zusammen und werten diese anschließend nach unserem eigens entwickelten Ratingsystem aus. Mehr Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie hier.

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Steckrute muss zum Zielfisch, Gewässer und der Angelmethode passen

Steckruten

Steckruten

Grundsätzlich ist beim Kauf einer Steckrute zu beachten, dass die Angel nicht nur zum Zielfisch sondern auch zu der Angelmethode passen muss. So braucht man fürs Karpfenangeln entweder eine Grundrute oder eine Posenrute – je nachdem für welche Angelmethode man sich entschieden hat. Zum Spinnangeln auf Raubfische braucht man wiederum Spinnruten, die aus weiteren Unterklassen bestehen. Es gibt in diesem Segment z.B. Baitcaster-Ruten, mit denen man dem Hecht und Zander nachstellt, oder Sbirolinoruten, die zum Forellenfischen eingesetzt werden usw.

Dann gibt es noch die langen und stabilen Brandungsruten für den Einsatz an der Meeresküste, wenn der Köder möglichst weit in der Brandung ausgeworfen werden muss und die kurzen Bootsruten, die zum Pilken der Meeresfische eingesetzt werden. Bei Simfisch finden Sie für all diese Techniken und Methoden ausführliche Beschreibungen mit Abbildungen. Schauen Sie einfach in unserem Inhaltsverzeichnis nach.

In weiteren Artikeln bieten wir Vergleiche zu folgenden Produkten: Hechtruten, Zanderruten, Forellenruten, Angelrucksäcke, Angelsets für Einsteiger.

Verschiedene Rutenaktionen, wann brauche ich welche?

Stecktuten-Aktion

Stecktuten-Aktion

Beim Angeln wird im Hinblick auf die Biegsamkeit der Angelruten generell zwischen der parabolischen, der semiparabolischen und der Spitzenaktion unterschieden. Bei der parabolischen Aktion biegt sich die Rute über nahezu ihre volle Länge, bei der semiparabolischen Aktion – bis zur Hälfte und bei der Spitzenaktion biegt sich die Angel nur an der Spitze. Während die Ruten mit parabolischer Aktion wegen ihrer starker Belastbarkeit und Biegsamkeit vor allem fürs Schleppangeln von großen Fischen prädestiniert sind, ermöglicht eine Rute mit Spitzenaktion den schnellen und präzisen Auswurf. Damit ist die Rute mit Spitzenaktion ideal für Uferangler geeignet. Die meisten verkauften Einsteiger-Ruten befinden sich im Mittelbereich der semiparabolischen Aktion, womit die größte Bandbreite an Fischen und Angeltechniken abgedeckt wird.




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