Regenponchos: Kauftipps, Test & Vergleich 2020

Regenponchos bieten dank ihrem freien, legeren Schnitt viele Vorteile und bedecken mehr als nur den Oberkörper. Doch es gibt auch Nachteile. Hier erklären wir, worauf Sie beim Kauf eines Ponchos genau achten müssen.

Vorteile von Regenponchos

Regenponcho

Regenponcho

Überall da, wo eine normale Regenjacke oder der Regenschirm nicht mehr ausreichen, avanciert der Regenponcho zum geschätzten Begleiter. Traditionell wird der Poncho weiter und meist auch länger als die Regenjacke geschnitten. Im direkten Vergleich zur Jacke bringt er folgende konkrete Vorteile mit sich:

  1. er lässt sich leicht verstauen und kann daher immer mitgeführt werden
  2. aufgrund seiner Länge schützt er zusätzlich die Oberschenkel
  3. der legere Schnitt gewährleistet maximale Bewegungsfreiheit
  4. er lässt sich ganz einfach an- und wieder ausziehen

Nachteile von Regenponchos

Ganz von Nachteilen befreit ist auch ein Regenponcho nicht. Diese sind allerdings nicht nur von dem jeweiligen Einsatzgebiet sondern auch vom Wetter abhängig:

  1. der Poncho flattert bei starkem Wind
  2. er eignet sich nicht zwangsläufig für enge, schmale Pfade
  3. unter dem Poncho zirkuliert nur sehr wenig Luft, man gerät bei höheren Temperaturen schnell ins Schwitzen

So entscheiden Sie sich für den Richtigen

Wer einmal einen leichten, ausreichend großen und gut geschnittenen Poncho besessen und im Regen getragen hat, will ihn nie wieder vermissen. In folgender Tabelle finden Sie einen Vergleich von sechs sehr guten Regenponchos, die der Markt aktuell anbietet.

Abbildung*
Lowland Regenponcho
Preis-Leistungs-Tipp
Terra Hiker Wanderponcho
Höhenhorn Regenponcho
Anyoo Fahrradponcho
Alpenmüller Fahrradponcho
Hock Fahrradponcho
Tatonka Wanderponcho
ArtikelLowland RegenponchoTerra Hiker WanderponchoHöhenhorn RegenponchoAnyoo FahrradponchoAlpenmüller FahrradponchoHock FahrradponchoTatonka Wanderponcho
Gewicht: ca. 280 gGewicht: 265 gGewicht: 350 gGewicht: 320 gGewicht: ca. 400 gGewicht: ca. 380 gGewicht: 331 g
Eigenschaften/ Ausstattung
  • 7.000 mm Wassersäule
  • atmungsaktiv 7.000g/m²
  • Kapuze mit Kordelstopper
  • als wasserdichte Unterlage geeignet
  • Packmaße: 18 x 8 cm
  • 3.000 mm Wassersäule
  • geräumige Rückseite um große Rucksäcke unterzubringen
  • Bündchen mit Klettverschluss an beiden Seiten
  • Faltgröße: 20 x 6 x 5 cm
  • Reflektorstreifen auf Brust und Rücken
  • Brusttasche mit viel Stauraum
  • schnelle Trocknung und besondere Strapazierfähigkeit
  • Wassersäule 5.000 mm
  • Knöpfe an beiden Seiten
  • Paspelierung rund um den Poncho
  • Tasche mit elastischen Seilen
  • Gurte zum Einhängen in den Fahrradkorb
  • lässt sich in Umhängetasche umwandeln
  • Stauraum für Handy, Schlüssel etc.
  • große Brusttasche
  • Klettverschlüsse um die Armweite
  • uneingeschränktes Blickfeld
  • integriertes Hüftband gegen Flattern
  • umlaufender Reflektorstreifen
  • Integrierte Brusttasche
  • Sturmsicherung gegen Hochrutschen
  • eingesetzte Kapuze mit Schnürzug und Kordelstopper
  • großzügiger Schnitt für Rucksack
  • inkl. Schutzbeutel
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Erhältlich bei*

Bei unserer Recherche nach den besten Produkten sammeln wir Bewertungen und Rezensionen aus verschiedenen Quellen wie z.B. Fachmagazinen, Foren und Online-Shops zusammen und werten diese anschließend nach unserem eigens entwickelten Ratingsystem aus. Mehr Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie hier.

Auf Material und Größe kommt es an

Die Regenponchos gibt es in unterschiedlichen Materialien. Die günstigste Variante ist der einfache „Einmalponcho“, der allerdings weder für längere Wanderungen noch für das Fahrrad geeignet ist. Er empfiehlt sich eher für kurze Wege im Alltag. Hochwertiger aber auch teurer sind Ponchos, die aus Membran oder Hardshell bestehen. Während Hardshell atmungsaktiv, wasser- und winddicht ist, bietet Membran den stabilsten Schutz, hält lange dicht und nutzt sich nicht ab, ist aber zugleich etwas schwerer und lässt nur wenig Luft zirkulieren. Darüber hinaus ist beim Kauf eines Regenponchos unbedingt auf die Größe zu achten. Üblicherweise werden vor allem Fahrradponchos nicht in Einheitsgröße angeboten, da sie sonst mitunter zu lang und weit sind, was während der Fahrt zur Gefahr avancieren könnte.

Kaufkriterien für Fahrrad-Ponchos

Fahrradausflug

Fahrradausflug

Auf dem Fahrrad kann der Regenponcho seine Stärken voll und ganz ausspielen. Anders als beim Regenschirm bleiben beim Poncho die Hände immer frei, sodass man entspannt und sicher lenken kann. Weiterhin werden zusätzlich noch die Oberschenkel vor Spritzwasser geschützt (im Gegensatz zur Regenjacke). Längere Poncho-Varianten bewahren z.T. selbst die Beine vor unerwünschter Nässe. Dabei sollten Sie jedoch darauf achten, dass der Poncho nicht zu lang ist, damit er nicht der Pedale oder Kette in die Quere kommt, sonst kann es auf der Strasse schnell gefährlich werden.

Außerdem sollten Sie beim Kauf unbedingt darauf achten, dass der Poncho sogenannte „Handhalteschlaufen“ für den Fahrradlenker besitzt. Sie sorgen dafür, dass er fixiert werden kann und während der Fahrt nicht frei umherflattert. Eine verstellbare Kapuze ist ein weiteres Muss, damit auch ein Helm darunter passt. Besonders empfehlenswert sind hochwertige Ponchos aus Membran, wobei solche, die speziell für das Rad konzipiert wurden, meist sowieso aus Membran gefertigt sind. Dieses Material ist robuster und nutzt sich nicht so schnell ab. Darüber hinaus ist es relativ formbeständig und reduziert den Windwiderstand.

Kaufkriterien für Wanderponchos

Küste

Küste

Wanderponchos kann man in zwei Lager aufteilen: die klassischen Wanderponchos und die sogenannten Kraxenponchos. Letztere eignen sich für lange Wanderungen mit großem Rucksack optimal, da sie an der Rückseite eine Verlängerung besitzen. So lässt sich auch der Rucksack vor der Witterung schützen. Der klassische Wanderponcho eignet sich ebenfalls für Wanderungen, besitzt diese Verlängerung aber nicht – der Rucksack bleibt also frei. Folglich müssen Sie entscheiden, wie wichtig Ihnen der Schutz des Rucksacks ist, was auch maßgeblich von der Länge der Wanderung abhängen wird. In einem anderen Ratgeber, erläutern wir worauf es beim Kauf eines wasserdichten Rucksacks ankommt. Hinsichtlich der Materialien kommen beim Kauf eines Wanderponchos sowohl Hardshell als auch Membran in Frage. Weil Hardshell etwas besser atmet, empfiehlt es sich daher eher an wärmeren Tagen, während Membran eine höhere Dichte besitzt. Wattierte Ponchos, die zusätzlich noch wärmen, gibt es ebenfalls, aber eher seltener. Sie wären eine Alternative für kältere Tage.





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